25.09.2017

Johannes Werner

Warum Fitness Dein Lebensgefühl verbessert

Johannes Werner

Warum Fitness Dein Lebensgefühl verbessert

Fitness ist der Trend überhaupt. Ständig gibt es neue Methoden, Arten und Veränderungen. Doch bei der Auslegung wird dieser Begriff ganz unterschiedlich interpretiert. Dabei geht es bei Fitness weder nur ums Laufen noch darum, ausschließlich in der Muckibude zu pumpen. Vielmehr ist Fitness ein Gesamtkonzept mit unterschiedlichsten Facetten. Per Definition wird unter Fitness im Allgemeinen körperliches aber auch geistiges Wohlbefinden verstanden. Fitness drückt das Vermögen aus, im Alltag leistungsfähig(er) zu sein und Belastungen eher standzuhalten. Wie auch immer diese individuell aussehen mögen. Zudem ist Fitness der Schlüssel, um Krankheiten vorzubeugen, Stress abzubauen, Konzentrations- und Lernfähigkeit zu steigern und, statistisch gesehen, die Lebenserwartung zu erhöhen. Warum Bewegung sinnvoll ist, Dich gesund macht und hält und wie Du davon vielfältig profitierst – egal, auf welchem Fitness-Level Du Dich gerade befindest: Eine Zusammenfassung.

Ein fitter Körper bedankt sich mit Gesundheit

Eins vorweg: Dein Körper ist für die Bewegung gemacht, nicht zum Rumsitzen. Er ist quasi für ein Leben in Fitness programmiert. Mehr noch: Er muss sich sogar bewegen, damit er gesund bleibt. Denn: Erst wenn durch Bewegung eine bestimmte Menge an Energie umgesetzt wird, funktionieren die Gene und der Organismus richtig. Nur so kann die Leistungsfähigkeit Deines Körpers erhalten bleiben. Belastest Du Deinen Körper ausreichend und regelmäßig, werden Wachstumsvorgänge ausgelöst. So wie bei den Muskeln beispielweise. Außerdem hält genug Bewegung Dein Immunsystem robust.

Umgekehrt gilt aber auch: Bewegst Du Dich nicht oft und regelmäßig genug, sind Abbauprozesse möglich – der Fettgehalt Deines Körpers stiegt, Du wirst träge. Was folgt sind nicht selten Unzufriedenheit und Frust. Schlussendlich bleibst Du dauerhaft unausgeglichen, Dein Organismus baut ab und Du wirst anfällig für Verletzungen oder Krankheiten.

Dein Körper ist für die Bewegung gebaut

Doch das alles muss so nicht kommen. Du hast es selbst in der Hand. Also runter vom Sofa und was für die Fitness tun. Wenn Du jetzt glauben solltest, Fitness bestünde nur aus Laufen oder Muckibude, dann können wir Dich beruhigen. Es gibt unzählige Möglichkeiten, Dich fit zu halten. Wenn Du außerdem glauben solltest, Du seist „unsportlich“ und würdest das jetzt eh nicht mehr schaffen, weil es dazu „zu spät“ ist, können wir auch dabei Deine Zweifel ausräumen. Wenn Du ehrlich bist, sind das alles nur Ausreden. Dein Körper hat nicht vergessen, was Bewegung ist, nur weil Du sie ihm vielleicht lange nicht mehr geschenkt hast (Anm. d. Red.: Solltest Du bereits fit sein, lies einfach weiter – auch für Dich kommt Interessantes).

Sobald Du wieder loslegst, wird er sich an seinen ureigenen Auftrag erinnern, sich schnell wieder darauf einstellen und durchstarten. Denn letztlich ist Dein Körper Dein Werkzeug. Und genau wie bei Werkzeugen bestimmt der Benutzer, ob, wann und wozu sie eingesetzt werden. Dein Körper ist ein Universal-Werkzeug, das alles kann. Vor allem, Dich gesund zu machen und zu halten – wenn Du ihn pflegst, förderst und forderst.

Fitness ermöglicht Dir in vielen Bereichen ein besseres Lebensgefühl

Die positiven Wirkungen von Bewegung/Fitness auf Körper und Seele sind vielfältig. Fitness kann unter anderem Dein Sexleben ankurbeln, Deine Knochen festigen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen, Dein Gemüt bei Depressionen aufhellen oder sogar Deine geistige Leistungsfähigkeit verbessern. Außerdem wird Dein Stoffwechsel effektiver, Du wirst ausgeglichener und stressresistenter. Das haben wissenschaftliche Untersuchungen ergeben.

Schenkst Du also Deinem Körper regelmäßig Bewegung, passt sich automatisch Dein Organismus an. Und wenn Du kontinuierlich dranbleibst, wird Dich Dein Körper reich beschenken. Mit Gesundheit, einem verbesserten Lebensgefühl, gesundem Schlaf und völlig neuen Möglichkeiten. Die Liste ist lang und durchweg positiv und gesund. Doch wo anfangen? Wie starten? Was zuerst? Dafür gibt es eine grundlegende Regel: nicht nachdenken, ausprobieren! Einfach anfangen und reinspüren. Du wirst schnell rausfinden, was Spaß macht oder (noch) nichts für Dich ist. In dieser Rubrik werden wir Dir noch verschiedene Fitness-Trainingsmethoden im Detail vorstellen. Wir haben uns für den Anfang mal 4 Beispiele rausgepickt, die es in sich haben:

Du wirst die richtige Trainingsmethode für Dich finden

In aller Munde ist gerade eine Trainingsmethode, die aus den USA kommt und zugleich Wettkampfsportart geworden ist: CrossFit. Dabei werden grob gesagt Gewichtheben, Sprinten, Übungen mit dem Eigengewicht und Turnen miteinander verbunden. Klingt komplex, ist es auch. Dafür aber eben sehr effektiv. Ziel dabei ist es, Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Balance, Koordination und Genauigkeit zu trainieren.

Tabata ist ein Power-Workout, ein hochintensives Intervall-Training. Damit erreichst du zum Beispiel maximale Fettverbrennung. Beim Tabata wechseln sich kurze Intervalle von extremer körperlicher Ausdauer-Belastung mit noch kürzeren Erholungsphasen ab. Eine klassische Tabata-Übung dauern nur 4 Minuten. Während dieser Zeit wiederholst Du im Regelfall 8 Intervalle der jeweiligen Übung. Klingt anstrengend, ist es auch. Macht aber Spaß, finden wir.

EMS-Training ist eine Methode, die über Elektroden Impulse an die Muskeln sendet. Anbieter dieses Trainings versprechen maximale Ergebnisse. Ein Mal 20 Minuten EMS-Training pro Woche soll denselben Effekt auf die Muskeln haben wie mehrmaliges stundenlanges Hanteltraining. Mehr verraten wir an dieser Stelle noch nicht.

Bei dem sogenannten Neuro-Athletiktraining handelt es sich um die Weiterentwicklung des klassischen Athletiktrainings um neuronale, bewegungssteuernde Komponenten. Bedeutet: Athletik, Gehirn und Nervensystem spielen bei diesem Training eine Rolle. Diese Methode ist noch nicht sehr geläufig, was wir aber bald ändern werden.

Zusätzlich gibt es natürlich noch eine Fülle weiterer Trainingsmethoden, je nach Fitness-Level. (Anm. d. Red.: Zu allen gerade angerissenen Trainingsmethoden werden wir Dir noch jeweils separate Themenblöcke zusammenstellen)

Vom Beginner bis zum Profi: Training für jedes Level

Das Schöne: Egal, wie Dein derzeitiges Fitness-Level ist, Du kannst und wirst davon profitieren. Solltest Du schon voll im Saft stehen, bereits regelmäßig Sport machen und eine neue Herausforderung suchen, kannst Du Dich auf die nächsten Artikel freuen. Solltest Du das alles noch nicht tun, klingt das für Dich jetzt vielleicht so, als könnten das nur Spitzensportler oder Menschen, die eh schon fit sind. Aber das passiert nur in Deinem Kopf. Klar ist der Weg bis an die Spitze manchmal lang, aber Du musst nicht gleich oben anfangen. Wir werden Dir in dieser Rubrik nach und nach verschiedene Fitness-Trainingsmethoden zum Ausprobieren vorstellen.

Du kannst Dich aber schon jetzt mit Kleinigkeiten im Alltag (wieder) in Schwung zu bringen: Treppe statt Aufzug, Fahrrad statt Auto, Spazierengehen, locker mit dem Laufen/Joggen anfangen oder hier und da ein paar Liegestütze...

Doch für den Anfang ist das Wichtigste: Sei Dir darüber im Klaren, dass Du Deinem Körper und damit Dir und Deiner Gesundheit ein Geschenk von unschätzbarem Wert machst. Wir werden Dich da hinführen und Dich begleiten, wenn Du möchtest.

Und an all diejenigen von Euch, die sich schon jetzt als topfit einschätzen: Wir werden Euch an Eure Grenzen bringen. Versprochen.

Wir freuen uns drauf!

Bildquelle:

National Assembly for Wales

https://www.flickr.com/photos/nationalassemblyforwales/13129385115/in/album-72157642303023224/

https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

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